Gerätehaus

Nach Gründung der Feuerwehr Burgau waren die ersten Gerätschaften zunächst in der Schranne (spätere „Mädchenschule“ in der Stadtstraße) und im Schloßstadel untergebracht. 1927 wurden dann im alten Rathaus (heute Notariat bzw. Café/Bar) die Erdgeschossräume zum Gerätehaus umgebaut, 1960 wurde der Südflügel entlang der Norbert-Schuster-Straße als Feuerwehrhaus eingeweiht.

Der heutige Standort an der Haldenwanger Straße wurde im Jahr 1988 bezogen. Damals entstand die „alte“ Fahrzeughalle mit fünf Stellplätzen, der Waschhalle mit angegliederter Schlauchpflege und Atemschutzwerkstatt sowie der Aufenthaltstrakt mit Büro-, Sanitär- und Schulungsräumen entlang der Haldenwanger Straße. Im 1. Stock wurde hier seinerzeit auch eine Hausmeisterwohnung errichtet. Nach dem Wegfallen der Hausmeisterstelle sind diese Räume mittlerweile an die Bereitschaft Burgau des BRK vermietet.

Nachdem die Stadt Burgau weiter gewachsen und damit auch für die Feuerwehr weitere Aufgaben hinzugekommen waren, wurden mit dem Anbau im Jahr 2006 fünf weitere Stellplätze geschaffen. Außerdem wurde zwischen Alt- und Neubau im Erdgeschoss ein neuer Umkleidebereich und im 1. Stock die neue Funkzentrale mit Lagebesprechungsraum und Büros für die Kommandanten errichtet.

Knappe 20 Jahre später platzt das Gerätehaus wieder aus allen Nähten, sodass von 2022-2023 ein zweiter Erweiterungsbau mit nochmals vier Stellplätzen, einer neuen, größeren Waschhalle und zusätzlichen Lagerflächen für Material und Rollcontainer errichtet wird.